Anschmiegsam

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Unter dem Mäntelchen der Verschwiegenheit verbirgt sich so manch süßes Geheimnis!

Bevor dieses jedoch preisgegeben wird, sieht man zuerst den Mantel. Die Bezeichnung Mantel stammt übrigens von althochdeutsch „mantal“, das wiederum von lateinisch „mantellum“ abgeleitet ist, was so viel wie Hülle, Decke bedeutet. In der kalten Jahreszeit beeinflussen die wärmenden Oberbekleidungen zweifellos den ersten Eindruck. Vordergründig betrachtet, schützen Mantel sowie Jacke in erster Linie vor Kälte, Wind, Staub und Regen. Doch sie verraten auch viel über ihre Trägerin. Denn üblicherweise besitzt „frau“ wesentlich weniger Mäntel als andere Kleidungsstücke und wählt daher oft einen Stil, der ihr ganz besonders entspricht.

Der nächste Winter kommt bestimmt

Auch wenn uns die letzten Tage des Indian Summer mit warmen Temperaturen erfreuten, ist doch gewiss, dass die kühlen und kalten Tage nicht mehr lange auf sich warten lassen und bald eine wärmende Hülle von Nöten ist. Die aktuellen Kollektionen präsentieren eine große Vielfalt an Farben, Stilen und Schnitten. Die schmale, oft taillierte Silhouette ist ebenso en vogue wie Modelle, deren Rockteil weiter geschnitten ist. Aber auch der sogenannte Egg-Shape"“, eine voluminöse, rundliche Eiform sowie weite Varianten, wie beispielsweise die A-Linie, werden immer beliebter. Ebenfalls sehr trendy: wattierte, gesteppte Jacken und  Mäntel - und natürlich die allgegenwärtige Strickoptik. Übrigens, glaubt man den Prognosen der internationalen Trendbüros für 2016!!!, die ich Mitte September in Paris verfolgen durfte, gewinnt der Mantel als modischer Eyechatcher immer mehr an Bedeutung. Extrem extravagant in Stil und Schnittführung und auffällig gemustert, avanciert er zum Statement Piece – und das nicht nur im Winter. Eine Entwicklung, die bereits jetzt anhand vieler extravaganter Modelle und Muster, insbesondere grafische Designs, zu spüren ist. Welches Modell das passende ist, hängt von den persönlichen Vorlieben, dem Umfeld und natürlich auch von der Körpersilhouette ab.

Mantel Style Guide

Klassische Grundmodelle sind Ausgangspunkt für moderne Variationen. Durch die Abwandlung der traditionellen Kleidungsstücke, entstanden zahlreiche Mantel- und Jackenformen. Egal ob Ein- oder Doppelreiher, gerade oder taillierte Silhouetten-, der richtige Sitz ist wichtig und die Ärmellänge der Oberbekleidung sollte stets mit den Längen darunter getragener Kleidungsstücke abgestimmt werden. Auch die Weite sollte aufgrund des darunter getragenen Kleidungsstückes bedacht werden. Enge Modelle eignen sich besser für elegante Anlässe, unter denen man ein schickes Kleid trägt. Bei den Designs sind Fischgrät, Hahnentritt und Pepita altbewährte Klassiker. Wer auffallen möchte, greift zu bunten Farben und extravaganten Mustern. In Kombination mit Schwarz sehen solche Farbtupfer sehr schick aus. Strukturierte Stoffe bieten mit einer interessanten Oberfläche eine willkommene Abwechslung.

Lange Mäntel sind eher für hochgewachsene Frauen geeignet, kurze Mäntel können etwas korpulentere größere Körperformen unvorteilhaft betonen. Kleine Frauen sollten zu weichen Materialien greifen, da sperrige Stoffe ihre zierliche Silhouette erdrücken. Zweireiher aus dicken Winterstoffen sind nur für große Frauen geeignet. Leicht taillierte Silhouetten bewirken eine schlank machende Optik, ein Gürtel hingegen betont zwar die Taille, sieht aber nur bei schlankeren oder größeren Damen gut aus. Ein V-Revers streckt die Silhouette, voluminöse hohe Krägen, beispielsweise aus Pelz sind für sehr kleine Frauen oder Silhouetten mit einem kurzen Hals nicht geeignet. Die A-Linie steht kleinen Frauen hingegen hervorragend und ist auch bei etwas korpulenteren Körperformen vorteilhaft.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Gustieren der aktuellen Mantelmoden

Ihre

Irmie Schüch-Schamburek

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